Aussetzen des Trainingsbetriebs bis auf unbeschränkte Zeit

+++ News vom 19.05.2020 +++

Konzept zur Wiederaufnahme des Trainingsbetrieb beim Sportamt eingereicht.

+++ News vom 14.05.2020 +++

Liebe Mitglieder,

nachfolgend unser Teil 5 rund um die Folgen der Pandemie für unseren Fußballverein. Wir beantworten pro aktiv Fragen, die die Mitglieder bewegen. Die nachfolgenden Infos folgen dem Motto: Wir müssen ganz stark sein und die Herausforderungen sind größer als wir alle dachten.

1. Können wir wieder Fußball spielen? Bzw. Können wir kontaktlos trainieren?

Wie am Donnerstag kommuniziert, gab es die Hoffnung der Öffnung der Sportstätten zum 15.05.2020.

Gleich vorneweg, die Hoffnung trifft für uns nicht zu. Neben der Sportanlagen Wendenschloßstr. (TSV Eiche Köpenick) und Neue Krugallee (SV Treptow 46) ist unsere Sportanlage an der Wuhlheide 161 (SV Askania Coepenick)  weiterhin gesperrt. Dazu findet ihr im Anhang das offizielle Schreiben des Bezirks. Die Sportamts-Verwaltung begründet die Nicht-Öffnung mit einem fehlenden Sanitärtrakt, der ausschließlich über die Gebäudeaußenhaut zugänglich ist (Außentoilette inkl. Waschtisch) und einer fehlenden Umzäunung der Sportanlage. Die beiden Gründe bedingen sich gegenseitig. Unsere Einschätzung ist, dass der Sanitärzugang vorrangig der Umzäunung gewichtet wird.

Aber unsere Anlage lässt das doch irgendwie zu?

Ganz pragmatisch betrachtet lässt dies unsere Sportanlage nicht zu. Die Sportanlage beginnt und endet in einem teilöffentlichen Bereich und der Sanitärtrakt ist nur über einen Flur inkl. der Möglichkeit der Zuwegung zu anderen Räumlichkeiten möglich.  Über die Sinnhaftigkeit und logischen Abfolgen lässt sich streiten, allerdings ist an der Entscheidung nicht zu rütteln. Das Sportamt betrachtet die Haftungsmöglichkeiten gegenüber sich selbst und betrachtet die Verhältnismäßigkeit, in wie weit einem Verein die Sicherung der Hygienebestimmungen baulich möglich wird.

2. Nach diesen Infos, haben wir überhaupt eine Perspektive?

Ja, auch wenn ungewiss. Klingt komisch, aber wir werden kämpfen!

Wir gehen wie folgt vor:

Spätestens am 18.05.2020 reicht der Verein ein Konzept beim Sportamt ein, in dem wir versuchen die Gründe für die weitere Sperrung zu minimieren und eine Öffnung unter besonderen Bedingungen zu ermöglichen. Dabei konzentrieren wir auf folgenden Punkte:

  • Errichtung einer ausschließlich von außen zugänglichen Toilette inkl. Waschbecken (in Eigenregie) und in unterschiedlichen Ausprägungen
  • Sicherstellung der Sportanlage durch Ordner oder Bauzäune (Umzäunung)
  • Haftungsausschluss des Vereins und des Sportamts
  • Nutzung Rasenplatz trotz Rasenruhezeit
  • Nutzung der Ascheplätze
  • Training während der Ferien
  • Bereitstellung von ausreichend Desinfektionsmittel
  • Operative Umsetzung der Maßnahmen

Sind die Trainer informiert?

Wie angekündigt gab es heute eine Trainersitzung. Alle Trainer wurden über das Vorgehen und die Umstände informiert. Auch das Trainingskonzept wurde besprochen, so dass der Input aller in unser Konzept mit einfließt. Die Trainer empfinden die gleiche Enttäuschung wie alle im Verein aber wissen wie wichtig es ist, jetzt zusammen zu stehen und den Maßnahmen und einen positiven Ausgang eine Chance zu geben.

Falls der Verein die Sportanlage freigegeben bekommt, unter welchen Bedingungen trainieren wir in Zukunft? (Quelle: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/)

In der zuletzt veröffentlichten Verordnung des Berliner Senats zur Eindämmung der Corona-Pandemie vom 07.05.2020 wurde in Paragraph 7 festgelegt, dass ab dem 15.05.2020 die Sportstätten unter folgenden Auflagen wieder öffnen:

  • Sportausübung erfolgt kontaktfrei, Mindestabstand von 1,5m muss eingehalten werden
  • Trainingsgruppe von zwei bis acht Personen inklusive Trainer möglich
  • Training von Spielsituationen, in denen ein direkter Kontakt erforderlich ist, ist nicht erlaubt
  • Kein Wettkampfbetrieb
  • Hygiene- und Desinfektionsregeln gelten, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten
  • Umkleiden, Duschen bleiben geschlossen, gesonderte WC-Anlagen sind zu öffnen
  • Bekleidungswechsel und Körperpflege findet auf der Sportanlage nicht statt / Spielerinnen und Spieler müssen in Sportkleidung erscheinen
  • Es muss eine Steuerung des Zutritts zur Sportstätte durch die nutzende Sportorganisation organisiert werden
  • Risikogruppen keiner besonderen Gefährdung aussetzen
  • Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zugelassen (Hiermit sind auch Eltern gemeint!)

Das Sportamt ergänzt diese Verordnung wie folgt:

  • pro Halbfeld ist nur eine 8er Gruppe zugelassen (inklusive Trainerinnen und Trainer)
  • Geräte sind nach Benutzung zu desinfizieren
    • Ansonsten gelten alle Bedingungen des Bezirks

Was passiert, wenn das Konzept abgelehnt wird?

Das Sportamt wird uns andere Sportanlagen zum Training anbieten. Daraus folgt ein großer Logistikaufwand für alle. Gleichzeitig ist es fraglich, wie freie Kapazitäten auf den anderen Plätzen unter den genannten Bedingungen entstehen sollen.

Umso mehr hat uns heute ein Anruf seitens des 1. FC Union Berlin erfreut. Union hat von der Info zur weiteren Sperrung des Sportparks in der Wuhlheide erfahren und uns informiert, dass wenn Trainingszeiten auf der Sportanlage Hämmerlingstr. frei werden, sie uns informieren.

Es versteht sich von selbst, dass wir natürlich nur Zeiten nutzen können, die Union selbst nicht braucht. Der Anruf kam überraschend und umso mehr stieg unsere Begeisterung, dass der Nachwuchsbereich, vertreten durch Janek Kampa, seine Hilfe anbot. U.N.V.E.U. gelebte Nachbarschaftshilfe.

3. Was heißt das für die Gemeinschaft?

Das heißt, dass wir stärker sein müssen als viele andere Vereine. Wir müssen gemeinsam an unser Konzept glauben und Verständnis haben für den Staus Quo. Wir können heute nur ein mehr als unzufriedenes Ergebnis liefern, aber auch dafür gibt es Gründe. Der Vorstand und die Trainer investieren alles was sie können, so dass wir schnellstmöglich auf den Platz zurück kommen. Die zukünftigen Umstände bleiben Spekulation, aber wir brauchen alle eine Perspektive. Nur wenn wir an etwas glauben können, stehen wir zusammen.

Sollte unser Konzept genehmigt werden, so werden wir wahrscheinlich einer der am schnellsten errichteten Sanitärtrakte Berlins verwirklichen und pro Tag ca. 6 Ordner pro Trainingszeit stellen. Dies ist jedoch nur mit der Bereitschaft ALLER möglich.

4. Wie lange zieht sich das denn alles?

Wir können das aktuell nur schwer einschätzen; wir werden spätestens am Montag (18.05.2020) das Konzept beim Sportamt einreichen. Der 1. FC Union Berlin gibt uns im Laufe der nächsten zwei Wochen Bescheid, inwieweit wir Zeiten in der Hämmerlingstr. nutzen könnten. Es bleibt also ungewiss. Als realistisch schätzen wir ein, dass wir noch über drei Wochen aushalten müssen, bis wir Alternativen und neue Infos haben.

Schlusswort

Wir müssen stark sein, aber auch das können wir schaffen. Es macht für niemanden Sinn, sich über Ungerechtigkeiten oder Verhältnismäßigkeiten zu beschweren. Dem Status Quo müssen wir gerecht werden, aber wir können ihn nicht negieren.
Wir müssen zusammen stehen und diese besondere Situation meistern. Wir informieren am Dienstag über das von uns eingereichte Konzept beim Sportamt.

 

+++ News vom 07.05.2020 +++

Liebe Mitglieder,

nachfolgend unser Teil 4 rund um die Folgen der Pandemie für unseren Verein. Wir beantworten wieder pro aktiv Fragen, die die Mitglieder bewegen. Die nachfolgenden Infos folgenden dem Motto: Es geht alles ganz schnell, Lockerungen folgen auf Lockerungen ABER…

Können wir wieder Fußball spielen?

Aktuell beobachten wir mit Spannung die Entscheidungen rund um den Sport. Auch wir hatten schon Glücksgefühle, die durch politische Entscheidungen verursacht wurden, aber dann kurzfristig in Enttäuschung endeten. Der Profifußball ermöglicht sein fadenscheinigen Geschäftsmodell mit Geisterspielen und schafft Arbeitsschutzbedingungen, die nicht mal der Big City Club Hertha BSC einhält, aber der Amateurfußball wird nachrangig behandelt.

Was in Frankreich möglich ist (Saisonabbruch), ist wohl in Deutschland nicht möglich, wobei sich das Geschäftsmodell nicht im wesentlich unterscheidet. Natürlich wünschen wir den über 50.000 Personen, die durch den  Fußball, durch gastronomische Leistungen und weitere Dienstleistungen ihren Lebensunterhalt verdienen, einen Normalbetrieb und Existenzsicherung.  ABER wer Hrn. Watzke und Hrn. Calmund in den Medien erlebt, der hat Zweifel, dass es wirklich darum geht. So unterschiedlich wird das ABER rund um Corona bewertet…

Mit der heutigen Pressemitteilung des Regierenden Bürgermeister gibt es eine Perspektive (Quelle: Lockerungen der Berliner Eindämmungsmaßnahmen beschlossen, Pressemitteilung vom 07.05.2020 – Link)

Auszug zum Sport

Sport:
Sportorganisationen dürfen ihren Übungs- und Lehrbetrieb ab dem 15. Mai unter bestimmten Voraussetzungen wieder aufnehmen: Danach ist das kontaktlose Training im Freien bei Einhaltung der geltenden Abstandsregeln nun auch in Gruppen bis zu acht Personen (einschließlich Trainerin und Trainer bzw. Betreuenden etc.) wieder möglich. Auch der Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten im Freien ist ab dem 25. Mai 2020 wieder zulässig, soweit er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet. Des Weiteren können Strand- und Freibäder ab dem 25. Mai 2020 geöffnet werden. Die jeweiligen Betreiber haben vor der Öffnung mit einem Nutzungs- und Hygienekonzept die Genehmigung der Sportverwaltung einzuholen.

Unsere Interpretation dessen:

  • Fußball Training, aber kontaktlos, wird ermöglicht
  • Wettkampfbetrieb nicht erlaubt, da Fußball als Kontaktsportart zählt

Aber: Die Wiederaufnahme des Trainingsbetrieb steht im Kontext der Öffnung der Sportanlagen. Diese sind (Stand heute) immer noch geschlossen. Wir können im Moment nicht absehen, ob die Pressemitteilung direkten „Zugriff“ auf das Sportamt hat. Auch hier existiert ein ABER = Es kann sein, dass das Sportamt den Fußballvereinen nicht zutraut, unter den beschriebenen Bedingungen einen „hygienischen“ Trainingsbetrieb zu gewährleisten. Unsere Hoffnung ist aber, dass diese Mitteilungen direkten Einfluss auf die Öffnung der Sportstätten hat.

In welchen Stufen erfolgt eine Wiederaufnahme des Trainingsbetrieb? Oder, starten wir sofort ab dem 15.05.2020 wieder?

Die sportliche Leitung hat mit allen Trainern Gespräche geführt und erfragt, unter welchen Bedingungen sie sich die fußballerische Ausbildung vorstellen können.  An der Stelle ein großes Kompliment an die Trainer, dass sie nicht „blind“ folgen, sondern ihre eigene Gesundheit ebenfalls betrachten.

Wir werden in der KW20 eine Trainersitzung einberufen und das tatsächliche Vorgehen, unter den Bedingungen, gemeinsam definieren. Wir werden in der Sitzung vor allem folgenden Punkte definieren:

  • Gleichberechtigung (8er Gruppen inkl. Trainer/-innen)
  • Spaß am Fußball
  • Einzeltraining
  • Trainingszeiten
  • Anzahl Trainer pro 8er Gruppe
  • Hygiene Maßnahmen: Wegeleitkonzept, keine Duschen, keine Umkleiden, Ordnerdienst
  • Freiwillige Teilnahme
  • Training in den Ferien
  • Keine Einzellösungen (Keine Mannschaft ist wichtiger als ein anderes Askania Team)
  • Verlässlichkeit von Zusagen (8er Gruppen inkl. Trainer)
  • Platzzuteilung bzw. Flächenverteilung pro Sportler/in

Nach der Trainersitzung wird die Handlungsrichtlinie an alle im Verein veröffentlicht und ein gemeinsamer Starttermin definiert. ABER dieser Termin kann ggfs. auch ein oder zwei Wochen nachdem 15.05.2020 liegen. Wir brauchen einen Mobilisierungszeitraum, den wir aber so kurz wie möglich halten wollen.

Sobald alles definiert ist, starten wir unter den beschränkten Bedingungen durch.

Gibt es zunehmend Mitglieder die in wirtschaftliche Nöte geraten sind?

Wir können im Zuge der Frage nur bewerten, welche Anfragen wir tatsächlich erhalten und dass sind aktuell keine Anfragen die uns erreichen. Wir möchten aber nochmal darauf hinweisen, dass ihr uns jederzeit schreiben oder anrufen könnt. Die Zahlungsquote der Beiträge zeigt ein konträres Bild zu den nicht getätigten Anfragen. Aufgelaufene Beiträge bringen euch und uns nichts. Geht einfach sofort mit uns in den Kontakt. Unser Wertekonstrukt lässt es mehr als zu, dass Niemand eine falsche Scharm haben muss. Mittlerweile haben schon sieben Mitglieder ihre Bereitschaft ausgesprochen, den Beitrag für in Not geratene Mitglieder zu übernehmen. Wir stehen zusammen in dieser Zeit.

Schlusswort

Es kann alles ganz schnell gehen, aber wir benötigen einen kühlen Kopf. Einzeln betrachtet ist es nur Fußball spielen. Im Kontext der gesamten Organisation ist es eine Mammutaufgabe, die wir stemmen müssen.

Bleibt geduldig, stark und niemals vergessen, Askania hat 15 Mannschaften. Der Wunsch jedes Einzelnen muss im Zusammenspiel der gesamten Gemeinschaft realisiert werden, nur dann sind wir ein Verein und nicht ein „ABER“ unsere Mannschaft kann doch …

+++ News vom 30.04.2020 +++

Liebe Mitglieder,

diesmal nach einem kurzen Zeitraum erneut neue Informationen rund um die Pandemie und deren Auswirkungen. Hier wie gewohnt nachfolgend proaktiv die aktuellen Fragen und Antworten rund um die Pandemie und unseren Verein.

Die Sportministerkonferenz hat getagt, welche Lockerungen gibt es für den Sport? (Quelle: 44. Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister der Länder)

Grundsätzlich beschäftigte sich die Sportministerkonferenz (SMK) mit der Wiederaufnahme von Sport. Dabei wird ein stufenweiser Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb angestrebt. Nachfolgend ein Auszug des Beschlusses vom 28.04.2020.

„Die SMK hält eine schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebs, insbesondere von Sportvereinen, im Rahmen der schrittweisen Rücknahme der Einschränkungen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens für dringend erforderlich. Die SMK betont, dass sie mit diesem Papier einen Rahmen aufzeigt, innerhalb dessen die Länder nach Maßgabe der jeweiligen Erkenntnisse der 1. Lockerungsstufe konkrete Schritte beschließen können. Dabei müssen die Ziele des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung unverändert im Mittelpunkt stehen. Die SMK hält daher eine schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebes wie folgt für angemessen:

  1. Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport
  1. Der Sport- und Trainingsbetrieb kann nach Maßgabe der folgenden Regeln im Breiten- und Freizeitsport in einem ersten Schritt wieder erlaubt werden, wenn die Sportangebote
  • an der „frischen Luft“ im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen stattfinden,
  • sie einen ausreichend großen Personenabstand gewährleisten (1,5-2 Meter),
  • kontaktfrei durchgeführt werden, insbesondere bei Kontakt- und Mannschaftssportarten ohne Wettkampfsimulationen und -spiele,
  • die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, konsequent eingehalten werden,
  • die Umkleidekabinen ebenso wie Gastronomiebereiche geschlossen bleiben,
  • Bekleidungswechsel, Körperpflege und die Nutzung der Nassbereiche durch die Sporttreibenden nicht in der Sportstätte stattfinden,
  • eine Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt,
  • die Nutzung von Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen untersagt wird,
  • Risikogruppen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden,
  • keine Zuschauer zugelassen werden.
  1. Vor dem Hintergrund der unter 1a. genannten Regeln wird eine Differenzierung nach bestimmten Sportarten oder Altersgruppen von der SMK sportfachlich nicht für sinnvoll erachtet.

Bedeutet der Beschluss der Sportministerkonferenz, dass unter Einhaltung der Vorgaben ein Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden kann?

Nein, zum aktuellem Zeitpunkt sind weiterhin die Sportanlagen auf unbeschränkte Zeit gesperrt. Damit ist auch ein Trainingsbetrieb unter besonderen Bedingungen nicht durchführbar. Der Verein setzt sich aber logischerweise mit den Vorgaben auseinander und entwirft Modelle, wie ein Trainingsbetrieb unter solchen Bedingungen durchführbar wäre. In den Modellen steht für uns auch ein Gleichberechtigungsansatz im Vordergrund.

Gibt es neue Informationen vom Berliner Fußballverband?

Die drei am letzten Wochenende durchgeführten Konferenzen (Junioren, Senioren, Frauen) dienten der Teilhabe und Förderung der Basisdemokratie. Alle vertretenen Vereine waren, nach einer lebendigen Diskussion, zur Stimmabgabe aufgefordert. Abgestimmt wurde über Szenarien des Saisonabbruch und der Fortführung der aktuellen laufenden Saison, unabhängig eines terminlichen Ausblicks wann wieder gespielt werden kann. Es ist müßig über die Abstimmungsergebnisse zu diskutieren. Fakt ist, dass jeder Verein unterschiedlich gewichtete Interessen hat. Das liegt letztlich in den unterschiedlichen Strukturen und Ausrichtungen der Verein. Vereine wie Askania vertreten einen Saisonabbruch und stellen den grundsätzlichen Wunsch nach Ausübung der Sportart unabhängig eines Wettkampfs, bzw. Klassenzugehörigkeit in den Vordergrund. Wir haben aber auch Verständnis für Vereine, die z. B. im Jugendbereich um Auf- und Abstiege in die höchsten Klassen spielen und dies auch ein Teil ihres Ausbildungskonzeptes ist. Das schlussendliche Ergebnisse der Konferenzen ist ein einberufender digitaler Verbandstag  des Verbandes. Dieser findet am 20.06.2020 und bedeutet zugleich, dass mit einem Spielbetrieb vor dem 20.06.2020 und einer gewissen Nachlaufzeit nicht zu rechnen ist. Falls bis dahin im Rahmen der Pandemie „Wunder“ geschehen, wird die Sache schnellstmöglich neu bewertet.

Askania wies am 3. April daraufhin, dass der Verein wirtschaftlich stabil ist. Wie bewertet der Verein die aktuelle Situation mit dem Wissen, dass die Pandemie langfristige Einschränkungen mit sich bringt?

Wie schon vor dem 3. April haben wir eine nun 2. Version unseres „Corona“-Haushaltsplan aufgestellt. Mit einer sehr pessimistischen Einschätzung der Einnahmen und Ausgabensituation, werden wir ein vertretbares Defizit erwirtschaften und müssen in allen Ausgabenpositionen sparen. Auch hier interpretieren wir unser Wertekonstrukt aller Ehrenämtler stabil genug, so dass die Einsparungen auf breite Akzeptanz stoßen werden. Das Jahr 2020 ist soweit finanziell tragbar, natürlich wird das Jahr Auswirkungen auf die kommenden Haushaltsjahre haben. Unser ursprünglicher Plan in diesem Jahr wichtige Investitionen zu tätigen wird sich verschieben und auf weitere Jahre strecken müssen.

Gibt es Mitglieder, die dem Beispiel der, am 23.04.2020 unter Zuspruch veröffentlichten, Mitgliedspatenschaft gefolgt sind?

Ja, mittlerweile haben drei Mitglieder aus eigenem Antrieb 50 € gespendet um den Beitrag von Mitgliedern, die in finanzielle Nöte geraten sind, zu übernehmen. Daher erneut auch die Erinnerung, dass ihr uns in schwierigen Zeiten immer schreiben könnt. Wir sind für euch da und die Mitglieder halten zusammen.

Schlusswort

Wahnsinn, was in Facebook läuft bzw. wie sich alle an den Videos und Challenges beteiligen. Das gibt uns allen Kraft und zeigt wieder warum wir das machen. Haltet alle durch, bleibt stark und gesund. Wir sind stolz auf euch.

Unser Platz Unser Spiel Unser Verein

+++ News vom 23.04.2020 +++

Liebe Mitglieder,

nachfolgend unser zweiter Teil zu Fragen und Antworten rund um die Pandemie und deren Auswirkungen auf unseren Verein.

Alle können aktuell die ersten Lockerungen im Kontext der Pandemie wahrnehmen. Viele Menschen werden zunehmend nervöser und auch die Zweifel an dem Lockdown werden größer. Einige Journalisten bringen schon Infos, wie z.B. die Freigabe von Veranstaltungen bis zu 50 Personen, in Zusammenhang zum Amateursport und bringen Hoffnung, welche sich aktuell nicht bestätigten wird. Eine Mannschaftssportart wie Fußball hat eine andere Risikoeinschätzung (Übertragungsmöglichkeiten) als eine zu kontrollierende Veranstaltung mit Abstandsregelung.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die weiterhin die Notwendigkeit der Maßnahmen verstehen, akzeptieren und ihren Teil weiterhin dazu beitragen. Wir bitten alle weiterhin um Geduld und Verständnis. Auch in diesem Schreiben werden wir nicht mitteilen können, wann es weiter geht. Stand heute ist die Sportanlage auf unbeschränkte Zeit gesperrt.

Wir wollen euch heute an den uns vorliegenden Fakten und Überlegungen teilhaben lassen. Wir haben erneut nach enger Absprache mit dem Berliner Fußballverband und Partnervereinen Fragen gesammelt und lassen euch an den Antworten teilhaben.

1. Wie viel Zuspruch erhält der Verein im Zuge der Pandemie?

Wir sind begeistert wie viel Zuspruch uns widerfährt. Neben Ideen zu Kampagnen, Spenden und Hilfeangeboten für Arbeitseinsätze zeigen sich die Werte die unseren Verein tragen. Ein besonderes Schreiben möchten wir euch nicht vorenthalten: „Ich finde es toll, dass Ihr versucht, Lösungen für Mitglieder zu finden, die Mühe haben den Mitgliedsbeitrag aufzubringen. Ich kann nicht abschätzen, ob jemand dieses Angebot wahrnimmt, möchte aber auch meine Unterstützung anbieten: Gern übernehme ich den Mitgliedsbeitrag eines finanziell schwächeren Mitgliedes und habe Euch zunächst eine 50 Euro-Spende überwiesen…“ Solche Mitteilungen geben uns Kraft und bestärken uns in unserem Handeln. Wir werden weiter und weiter im Rahmen unserer Möglichkeiten den Verein so stabil wie möglich halten. Unser Ziel: Gemeinsam und geschlossen wieder in den Trainings- und Spielbetrieb übergehen.

Zugleich erinnern wir nochmal daran, dass ihr uns in schwierigen Zeiten immer schreiben könnt. Wir sind für euch da und die Mitglieder halten zusammen.

2. Wie halten die Trainer-/innen Kontakt zu den Mannschaften?

Wir sind alle überrascht über die Kreativität und Leidenschaft abseits des Platzes. Von Oscar-verdächtig gefilmten Lehrfilmen, über individuelle Trainingspläne bis zum Veröffentlichen von reichhaltigen Übungen für zu Hause und vereinsübergreifenden Wettbewerben ist alles vertreten. Auch die gemeinsame Osteraktion war für alle ein Highlight und hat gezeigt wie sehr wir im Herzen nah an allen sind und doch so fern.

3. Wie betreffen die aktuellen Lockerungen den Sport? (Quelle: Landessportbund Berlin)

Welche Art von Sport ist nun erlaubt?

Die jüngste Verordnung erlaubt das individuelle Sporttreiben im Freien, unabhängig von der Sportart. Individuell bedeutet: alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer anderen Person. Es darf nicht zu einer Gruppenbildung kommen. Und für jegliches Sporttreiben gilt wie auch sonst für andere Bereiche des öffentlichen Lebens: Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Trainingsbetrieb kann nach wie vor nicht stattfinden. Die Bezirksämter vergeben derzeit auch keine Sportflächen an Vereine. Es muss daher alles im individuellen Rahmen bleiben. Am meisten haben von diesen Änderungen Sportarten wie Golf, Tennis und Wassersport profitiert. Der Reitsport profitiert insofern als das Reiten, individuell ohne geregelten Trainingsbetrieb in Gruppen, jetzt auch ohne Sondergenehmigung möglich ist.

Was ist mit Mannschaftssportarten?

Die aktuell geltende Verordnung des Berliner Senats bezieht sich auf das Sporttreiben im Freien, entweder alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer anderer Person. Die Gruppenbildung ist dringend zu vermeiden. Insofern dürfen auch Mannschaftssportler/-innen die Sportanlagen individuell oder zu zweit nutzen, jedoch nicht in einer Gruppe oder als Mannschaft. Der Trainingsbetrieb in Mannschaftssportarten ist weiterhin untersagt sowie der Trainingsbetrieb in allen anderen Sportarten auch.

4. Wie plant der Berliner Fußballverband das Ende der Saison?

Auch der Verband kann nicht in eine Glaskugel schauen. Am kommenden Wochenende gibt es drei Konferenzen (Junioren, Senioren, Frauen) bei denen Askania Coepenick digital vertreten sein wird. Unsere Vermutung ist, dass die möglichen Varianten wie z.B. Saisonabbruch, abwarten, Wiederaufnahme unabhängig des Zeitpunktes usw., in einer Wahl durch die Vereine entschieden wird. So ging auch schon der Bayrische Fußballverband vor.

5. Trifft der Verein Maßnahmen, so dass eine Wiederaufnahme des Trainingsbetrieb unter besonderen Bedingungen ermöglicht wird?

Der Verein ist sich einig, dass der Start ein besonderer sein wird. Wir klären aktuell mit den Bezirksämtern mögliche Rahmenbedingungen auf die wir uns einstellen müssen. Wir bitten aber schon heute darum, dass sich alle Mitglieder mit einer ggfs. besonderen Situation gedanklich auseinandersetzen. Nachfolgend ein paar mögliche Herausforderungen:

  • Dusch- und Umkleidemöglichkeiten
  • Abstandsregelungen
  • Wegeleitführungen
  • Ordnungsdienste
  • Maskenpflicht
  • Zuschauereinschränkungen
  • Isolation von Risikogruppen

Wir werden in den kommenden Tagen mit allen Trainern sprechen und auch deren Risiko gemeinsam besprechen und weitere Herausforderungen identifizieren.

Schlusswort

Unser Platz Unser Spiel Unser Verein

Bleibt alle gesund und habt weiterhin genug Schaffenskraft für die besonderen Herausforderungen. Sobald wir neue Infos haben, kommunizieren wir über die gewohnten Kanäle.

+++ News vom 10.04. bis 13.04.2020 +++

Askania Osterspecial auf Facebook: Wir sind Askania

+++ News vom 03.04.2020 +++
Fragen und Antworten rund um die Folgen der Pandemie für unseren Fußballverein

Liebe Mitglieder,

die besondere Situation rund um das Coronavirus fordert von der gesamten Gesellschaft Einschränkungen und Höchstleistungen zugleich. Jeder kann zu ungleichen Teilen erleben welche Hürden mit hohem Kraftaufwand von jedem Einzelnen gemeistert werden müssen. Die Auswirkungen für die Zukunft lassen viel Spielraum für Spekulation. Wir bedanken uns bei allen dafür, dass ihr diesen entscheidenden Beitrag zu Bewältigung der Krise leistet!

Mit zunehmender Zeit steigt der Wunsch nach Normalität und damit auch die Vielfalt der Fragen rund um das Thema wie geht es weiter. In enger Absprache mit dem Berliner Fußballverband und Partnervereinen wollen wir proaktiv generelle Fragen beantworten: Gleich vorneweg, wir werden nicht beantworten können, wann es weitergeht. Diese Glaskugel ist leider nicht zugänglich. 😊

Welche Auswirkung hat die Pandemie auf unseren Verein?

Grundsätzlich ist für uns die größte Einschränkung, dass wir aktuell die Sportart Fußball nicht vermitteln können und damit neben gelebter Leidenschaft keine sportlichen Aktivitäten durch unsere Mitglieder ausgeführt werden können. Letztlich liegt der Zweck unser ehrenamtlichen Gemeinschaft aktuell still. Weitere Einschränkungen gibt es bei geplanten Veranstaltungen. Neben der Absage des Ostercamps werden das Pfingstturnier und Sommerfest nicht stattfinden. Die wirtschaftlichen Folgen sind aktuell das Ausbleiben geplanten Einnahmen bei Veranstaltungen und das nicht Verlängern von Sponsorenverträgen. Das Kontaktverbot verlangt zusätzliche Ressourcen der Ehrenämtler, die Kommunikationswege werden zwar digital, aber dadurch zunächst beschwerlicher und die pragmatische Ausführung von Aufgaben muss sozial isoliert stattfinden.

Im Großen und Ganzen muss sich aktuell aber keiner um unseren Verein sorgen. Wir handeln mit kühlem Kopf. Unsere Trainer haben Verständnis und alle ziehen an einem Strang. Der Verein kann geplante Investitionen verschieben und hat zugleich in den letzten fünf Jahren solide gewirtschaftet, so dass ein kleiner finanzieller Rettungsschirm vorhanden ist. Die Risikobetrachtung des Vereins zeigt natürlich auch, dass wir nur einen gewissen zeitlichen Stillstand verkraften. Die sozialen, ökonomischen und kulturellen Folgen erreichen irgendwann einen Grenzwert, welcher weitreichende Folgen mit sich bringt. Sollten wir diesen Grenzwert absehbar erreichen, so werden wir eine digitale Mitgliederversammlung einberufen, Empfehlungen vortragen und gemeinsam das weitere Vorgehen beschließen.

Ab wann ist es möglich den Trainingsbetrieb wiederaufzunehmen (Quelle: Berliner Fußballverband)?

Der Trainingsbetrieb findet wie der Spielbetrieb in Berlin auf öffentlichen, durch die jeweiligen Sportämter verwalteten Sportstätten, statt. Die Sportämter in den Bezirken haben in Abstimmung mit dem Berliner Senat alle öffentlichen Sportstätten bis zum 19. April 2020 für den Trainings- und Spielbetrieb gesperrt. Der Trainingsbetrieb ist erst dann wieder zulässig, wenn die Sportstätten wieder öffnen und die Regelungen zur Kontaktsperre aufgehoben werden. Eine entsprechende Mitteilung und Aktualisierung der Maßnahmen wird von den Sportämtern bzw. der Senatsverwaltung für Inneres und Sport kommuniziert.

Leistet der DFB oder BFV unserem Verein finanzielle Unterstützung in der Krise?

Der DFB prüft mögliche weitere finanzielle Unterstützungen der Landesverbände. Der Berliner Fußballverband kann aus Gründen des Gemeinnützigkeitsrechts keine finanziellen Direkthilfen an die Vereine ausschütten. Eine Aussetzung oder Entlastung von Gebühren werden geprüft.

Haben Mitglieder ein Recht auf Erstattung der Vereinsbeiträge, wenn kein Trainings- und Spielbetrieb stattfindet (Quelle: Landessportbund Berlin e.V.)?

Die Vereinsmitglieder haben nicht die Möglichkeit ihren Beitrag zurück zu fordern, wenn kein Training in der aktuellen Situation stattfindet. Der Mitgliedsbeitrag ist nicht an die Verpflichtung zur Erbringung konkreter Sportangebote gebunden. Anders verhält es sich bei Vereinsveranstaltungen, Kursgebühren etc. Es handelt sich bei der Mitgliedschaft in einem Verein um ein Personenrechtsverhältnis, mit dem keine konkreten Einzelleistungen des jeweiligen Vereins abgegolten werden.

Auf Grundlage der einzelnen Vorgaben der Satzungen und Ordnungen, steht es den Vereinen frei, Mitgliedsbeiträge mit dem Beschluss des zuständigen Gremiums zu gestalten. Aufgrund des Coronavirus verfügen die Mitglieder über kein Sonderkündigungsrecht, sie können zu den geltenden Kündigungsfristen die Mitgliedschaft im Verein beenden. Die aktuelle Situation ist eine noch nie da gewesene Herausforderung für den Sport und vor allem für die Vereine. Mit diesem Hintergrund wird an die Solidarität der Mitglieder appelliert, nicht aus den Vereinen auszutreten und die Planungssicherheit für die Vereine weiter zu gewährleisten.

Die Maßnahmen zur Pandemie, haben mich persönlich in finanzielle Nöte gebracht und selbst der Mitgliedsbeitrag stellt eine zu hohe Last dar. Hilft mir mein Verein?

Ja, wir wollen alles tun, um zu helfen. In wirtschaftliche Not geratene Mitglieder wenden sich an info@askania-coepenick.de oder rufen einen der beiden Vorsitzenden Marcus Damm oder Max Büttner an. Siehe: https://www.askania-coepenick.de/vorstand/.

Wir werden jeden Einzelfall bewerten und entsprechende Lösungsvorschläge unterbreiten.

Plant der Verein Solidaritätskampagnen oder ein Hilfenetzwerk?

Nach einer langen Debatte haben wir uns gegen eine Solidaritätskampagne entschieden. Wir sind uns sicher, dass alle Mitglieder soziale Normen der Gemeinschaft leben und sich in kleinen vielen Gruppen organisieren sowie sich selbstlos für andere einsetzen.

Welche Szenarien zur Fortsetzung des Spielbetriebs gibt es aktuell (Quelle: Berliner Fußballverband)?

„Die Gesundheit steht an erster Stelle. Trotzdem stellen sich viele Vereine verständlicherweise die Frage, wie es generell mit dem Spielbetrieb weitergeht. Fest steht, dass bis zum Saisonende am 30. Juni 2020 regulär noch 12.805 Partien im Spielbetrieb des BFV absolviert werden müssen.“
Quelle: Kevin Langner Geschäftsführer des Berliner Fußballverband

„Wir haben im BFV verschiedene Szenarien durchgespielt und ermittelt, ab welchem Zeitpunkt wir die Saison realistisch gesehen noch zu Ende spielen können. Wochenspieltage wurden hierbei bereits mitberücksichtigt. Im Jugendbereich haben wir festgestellt, dass der Spielbetrieb am 1. Mai wiederaufgenommen werden müsste, um die Spielzeit unter Berücksichtigung der Sommerferien noch abwickeln zu können. Für den Erwachsenenbereich ist der Stichtag der 10. Mai. Voraussetzung hierfür ist, dass man vom Rahmenterminkalender abweicht. Wichtig ist, dass wir keine isolierte Lösung für Berlin erarbeiten können, sondern immer auch die Entscheidungen der anderen Ebenen im deutschen Fußball berücksichtigen müssen. Wir sind davon abhängig, wie es im überregionalen Spielbetrieb weitergeht – und in erster Linie natürlich von den Entscheidungen der staatlichen Stellen. Zudem können wir den Spielbetrieb nicht aus dem Stand wiederaufnehmen, sondern wollen den Vereinen eine Vorlaufzeit von 14 Tagen geben. Erstmal gilt jedoch, dass der Spielbetrieb bis zum 19. April ruht. Die weiteren behördlichen Entscheidungen müssen abgewartet werden.“
Quelle: Bernd Schultz Präsident des Berliner Fußballverband

Schlusswort

Wir hoffen, dass alle gesund bleiben und weiterhin die Behandlungsmöglichkeiten für erkrankte bestehen. Das erreichen wir nur gemeinsam, in dem jeder vernünftig, respektvoll und unter Einhaltung der Abstandreglung sowie des Kontaktverbots handelt.

Weiterhin hoffen wir, dass wir mit einer großen Fußballparty schnell wieder in den Sport zurückkehren und die gewohnten Abläufe wieder schnell zusammenfinden. Das gelingt nur, wenn wir solidarisch handeln und am Ende der Pandemie den Rücken zudrehen, aber nicht unserer Gemeinschaft im Verein.

Sobald wir neue Infos haben, kommunizieren wir über die gewohnten Kanäle.

 

+++ News vom 14.03.2020 +++
Trainingsbetrieb setzt bis zum 19.04.2020 aus

Liebe Mitglieder/in,
liebe Trainer/in,

schneller als gedacht, erreichen uns neue Umstände. Der Berliner Senat hat in seiner „Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin“ alle Sportstätten bis zum 19.04.2020 gesperrt. Das bedeutet, der Verein wird bis zum 19.04.2020 keinen Trainingsbetrieb, keine Wettbewerbe oder sonstige Aktivitäten anbieten können. Damit wird auch das stark angenommene Feriencamp (14.04.2020 – 17.04.2020) entfallen. Alle bereits gezahlten Rechnungen werden storniert und zurückgezahlt.

Was mit den weiteren geplanten Veranstaltungen (Pfingstturnier, Sommerfest) sowie dem Spielbetrieb passiert, werden wir final nach dem 19.04.2020 und der dann herrschenden Situation entscheiden. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit dem BFV und dem Sportamt.

Verordnung des Senats: <<< KLICK MICH >>>

Uns fällt es als Verein sehr schwer, diese Schritte zu gehen. Dies ist für uns alle eine Ausnahmesituation. Wenn sich etwas an diesem aktuellen Status verändern, egal ob positiv oder negativ, werden wir euch zeitnah benachrichtigen.

Passen Sie auf sich und Ihre Familien auf, es gibt wichtigeres als Sport und Wettkämpfe!

Sollte es weitere Fragen geben, können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden.

Euer Vorstand

+++ News vom 12.03.2020 +++
Trainingsbetrieb setzt bis zum 12.03.2020 aus

Liebe Mitglieder/in,
liebe Trainer/in,

zunächst bis zum 22.03.2020 ruht der Trainingsbetrieb in unserem Verein. Die Ereignisse rund um das Coronavirus überschlagen sich. Nach einer sachlichen Debatte im Vorstand unter Hinzuziehung der Kinderschutzbeauftragten und Partnervereinen kommen wir zum Entschluss, das Risiko zu minimieren.
Wir folgen zugleich der Generalabsage des Berliner Fußballverbandes für den Spielbetrieb.
Es gibt sehr unterschiedliche persönliche Meinungen zum Coronavirus und dessen Folgen. Gemeinsam haben wir theoretisch durchdacht, welche Folgen ein positiv getesteter Fall in unserem Verein hätte. Wir wollen Niemanden in Gefahr bringen und zugleich nicht auf eine Entscheidung einer höheren Instanz warten.

Am 19.03.2020 bewerten wir die Situation neu und informieren entsprechend. Wir bitten um Verständnis. Nutzt die Zeit für Gesellschaftsspiele in der Familie oder Hausaufgaben 😊.
Allen weiteren Veranstaltungen wie Trainersitzung oder Vorstandssitzungen sind ebenfalls auszusetzen.

Freundliche Grüße

Euer Vorstand